Hundefutter Nass oder Trocken

Hundefutter Nass oder Trocken
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Trocken- oder Nassfutter

Qualitativ hochwertig soll das Futter für den geliebten Vierbeiner sein, soviel steht fest. Frei von Getreide, ohne Zuckerzusätze und wenn möglich auch noch Bio. Aber sollte man eigentlich Hundefutter nass oder trocken verwenden?

Sobald ein Futter als Alleinfuttermittel deklariert ist, versorgt es den Hund mit allen lebenswichtigen Nährstoffen und Spurenelementen. Ob es nun in eine Dose gepresst wurde oder die Form von kleinen Pallets hat, ist egal. Wie so oft, sind die Inhaltsstoffe ausschlaggebend. Auch die Vorliebe des jeweiligen Hundes ist von Bedeutung, denn nicht jeder Hund frisst alles, was er vorgesetzt bekommt.

Der Hauptunterschied der beiden Futtermittel liegt in ihrem Wassergehalt. Während Nassfutter zu etwa 60 bis 80 Prozent aus Wasser besteht, hat Trockenfutter nur einen ungefähren Wasseranteil von drei bis höchstens zwölf Prozent. Es gibt auch halbfeuchtes Hundefutter mit einem Wassergehalt von etwa 25 bis 40 Prozent. Gekennzeichnet wird es meist als Softfutter, findet aber bisher kaum einen Absatzmarkt.

Trockenfutter HundTrockenfutter

Ein Großteil der Hundebesitzer bevorzugt Trockenfutter, da die Vorteile, gerade für den Halter, überwiegen.
Aufgrund der enorm hohen Energiedichte braucht es weit weniger Futter um den Hund satt zu bekommen.

Je nach Hersteller, spart man dadurch natürlich eine Menge Geld, da man weit weniger Futter benötigt. Zudem ist es leichter zu verfüttern. Unschöne matschige Futterreste, rund um den Hundenapf, gibt es bei Trockenfutter kaum. Alles was neben dem Napf landet kann stets schnell aufgesammelt oder weggesaugt werden.

Ein weiterer Vorteil von Trockenfutter ist der der Zahnpflege. Durch die harte Konsistenz muss der Hund das Trockenfutter kauen, wodurch Zahnbeläge abgetragen werden. Für die alleinige Zahnreinigung ist das zwar nicht ausreichend, aber dennoch hilfreich.

Trockenfutter kann zudem wunderbar auf Vorrat gekauft werden – das schont vor allem die Umwelt. Das meist in recyclebaren Papiersäcken abgefüllte Futter kann zu Hause schnell und einfach in wiederverschließbare Futtertonnen umgeschüttet werden. So kann man sich jeden Tag genau die Menge nehmen, die man auch braucht – weggeworfen wird nichts. Das spart eine unglaubliche Menge an Aluminium Müll, der beispielsweise beim Nassfutter zu Hauf anfällt.

All die Vorteile bringen aber nichts, wenn der jeweilige Hund gar kein Trockenfutter mag.

Nassfutter HundNassfutter

Nassfutter ist geschmacks- und geruchsintensiver als Trockenfutter, daher stürzen sich die meisten Hunde regelrecht darauf. Aufgrund des hohen Wasseranteils ist es natürlich gerade bei trinkfaulen Hunden von Vorteil, Nassfutter zu füttern. So kann der Wasserhaushalt des Hundes ohne jegliche Zusatzbemühungen ausgeglichen werden.

Die enthaltene Feuchtigkeit ist aber gleichzeitig auch ein kleiner Kritikpunkt. Einmal geöffnet, muss eine Dose Feuchtfutter schnell verbraucht werden. Keime lieben Wasser und können sich dort auch besonders schnell vermehren. Es ist daher enorm wichtig, angebrochenes Nassfutter stets luftdicht und kühl aufzubewahren. Wie richtige Hundefutter Aufbewahrung funktioniert.

Die Haltbarkeitsdauer ungeöffneter Dosen variiert von Hersteller zu Hersteller. Konservierungsstoffe, Feuchthaltesubstanzen und Zucker verlängern die Haltbarkeit künstlich. Doch möchten Sie das für Ihren Liebling im Futter? Hochwertiges Nassfutter kommt auch ohne künstliche Zusatzstoffe aus.

Die Haltbarkeit leidet darunter zwar etwas, aber das sollte es einem Wert sein.
Im Gegensatz zum Trockenfutter muss der Hund weit mehr Nassfutter zu sich nehmen, um seinen Energiebedarf zu decken – das spiegelt sich vor allem im Preis wieder.

Auf der anderen Seite ist in punkto Energiedichte auch ein Vorteil zu sehen: übergewichtige Hunde können mehr fressen und fühlen sich eher satt als bei der gleichen Menge an Trockenfutter. Beim Nassfutter gibt es viele Variationen, aber alle haben eines gemeinsam: Feuchte Rohstoffe werden vermischt, anschließend gekocht und zum Schluß verkaufsfertig verpackt.

Vor allem kleinere Hunderassen lieben Nassfutter. Die kleinen Mundgerechten Häppchen sind schlicht einfacher zu kauen.
Wie Sie sehen, kommt es auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Hundes an, welche Form des Futters geeigneter ist.

Fazit – Hundefutter nass oder trocken

Prinzipiell lässt sich sagen, dass die persönlichen Vorlieben von Hund und Halter entscheiden sollten, welches Futter man kauft. Egal ob man Hundefutter nass oder trocken füttert, wichtig ist dabei vor allem, dass das Futter als Alleinfutter ausgewiesen ist – sonst muss man zufüttern. Wenn man dann noch, je nach vorhandenem Budget natürlich, auf Qualität und Zusammensetzung achtet, kann nicht viel schief gehen und man ist mit einem satten und gesunden Hund gesegnet.