Die richtige Hundefutter Aufbewahrung / Lagerung

Die richtige Hundefutter Aufbewahrung / Lagerung
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Die richtige Hundefutter Aufbewahrung ist wichtig, damit Geschmack und Konsistenz lange erhalten bleiben. Auf gut gelagertes Futter freut sich der Hund, während verdorbenes Futter schnell zu Magenverstimmung führen kann.

Auch die wichtigen Nährstoffe können bei unsachgemäßer Hundefutter Aufbewahrung / Lagerung zerstört werden und das wiederum geht zu Lasten der Gesundheit des Hundes. Bei der Lagerung von Nass- und Trockenfutter gibt es demnach viel zu beachten – wir klären auf.

Trockenfutter und seine negativen Einflußfaktoren

Trockenfutter ist nicht nur praktisch, sondern aufgrund des geringen Wasseranteils auch lange haltbar. Doch genau das ist das tückische. Die leckeren Kroketten müssen über die gesamte Haltbarkeitsdauer eine gleichbleibende Qualität aufweisen – daher ist die richtige Hundefutter Aufbewahrung auch für Trockenfutter sehr wichtig!

Sonnenlicht und Hitze sind äußerliche Einflussfaktoren, die den Bestandteilen des Futters schaden können. Gerade Vitamin A und Vitamin K sind aufgrund ihrer Struktur besonders empfindlich gegenüber Wärme – sie zerfallen leicht.

Ein weiterer Faktor, den es zu bedenken gilt ist die Sauerstoffzufuhr. Fett wird unter Luftzufuhr ranzig. Dieser Prozess geht umso schneller, je wärmer die Temperatur der Umgebung ist. Die wertvollen ungesättigten Fettsäuren, wie sie in hochwertigem Trockenfutter enthalten sind, gehen so auf Dauer verloren.

Feuchtigkeit führt hingegen nicht direkt zu einem Nährstoffverlust im Futter. Es begünstigt allerdings das Wachstum von Keimen. Schimmelpilze, Bakterien und Hefen können die Folge sein, wodurch das Produkt am Ende weit vor dem eigentlichen Mindesthaltbarkeitsdatum entsorgt werden muss.

Die optimale Hundefutter Aufbewahrung – Trockenfutter und dessen Haltbarkeit

Aufgrund der schlechten Auswirkungen von Wärme, Licht, Feuchtigkeit und Sauerstoff sollte Trockenfutter immer fest verschlossen, an einem trockenen, kühlen und dunklen Ort aufbewahrt werden. Je weniger äußere Einflüsse auf das Futter einwirken, desto länger bleiben die Nährstoffe und ihre positiven Eigenschaften erhalten.

Besonders zu empfehlen sind daher lichtundurchlässige Futtertonnen mit Deckel, Eimer oder Vorratsdosen. Falls vorhanden, kann man den Hauptteil des Futters im Keller aufbewahren und sich mittels Messbecher täglich die Menge mit in die Küche nehmen, die man benötigt.

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So bleibt das Trockenfutter lange genug frisch, bis der Hund den kompletten Sack leer gefressen hat. Die Verpackung des Trockenfutters am oberen Rand „umzuschlagen“, ist der Haltbarkeit nicht förderlich.

Zwar ist es dadurch vor Feuchtigkeit und Sonne geschützt, jedoch verliert sich das Aroma des Futters. Lebensmittelmotten und Milben könnten sich einnisten und Allergien beim Hund auslösen.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung bezieht sich übrigens immer auf das original verschlossene Produkt. Bei guter Lagerung kann sich geöffnetes Trockenfutter aber auch einige Monate halten. Eine kleine Schnupperprobe bringt schnelle Erkenntnis darüber, ob das Trockenfutter noch verzehrt werden kann. Riecht es ranzig, modrig oder sogar schimmlig, bitte direkt entsorgen!

Nassfutter richtig aufbewahren

Wer einen Keller, Vorratsraum oder eine Speisekammer besitzt, kann sich glücklich schätzen. Die kleinen und großen Dosen, in denen das Nassfutter abgefüllt ist, kann man hier platzsparend stapeln. Der Küchenschrank tut´s aber auch! Auch wenn die Konserven robust sind und das Futter darin gut aufgehoben – sollte man es dennoch geschützt vor Licht und Wärme aufbewahren.

Besonderes Augenmerk muss auf verbeulte Dosen gelegt werden – es könnten sich kleinste Haarrisse gebildet haben, durch die die Haltbarkeit beachtlich leidet. Konserven, bei denen sich der Deckel bereits nach außen wölbt, müssen umgehend entsorgt werde, da die Wölbung immer ein Zeichen von Gärung ist.

Sobald das Nassfutter einmal angebrochen ist, muss es schnellstmöglichst aufgebraucht werden. Wird es nicht noch am selben Tag verzehrt, sollte es kühl und luftdicht gelagert werden – am besten im Kühlschrank.

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Im Handel gibt es extra Konservendeckel zu kaufen, sie schützen das Hundefutter sicher vor dem Verderben. Auch Alufolie kann kurzzeitigen Schutz bieten, man muss nur sicherstellen, dass die komplette Dose fest umwickelt ist. Ein kleines Häubchen aus Aluminium bringt im Grunde nichts, da es zu schnell verrutscht und das Nassfutter nicht luftdicht abschließt.

 

Nassfutter Dose / Konserver

Eine weitere Möglichkeit bietet das Umfüllen des Feuchtfutters. Offene Konserven oxidieren durch Sauerstoff sehr schnell. Auch wenn es nicht sofort ersichtlich ist, können sich bereits nach einem Tag Schadstoffe aus der Konserve lösen und das Futter verunreinigen.

Eine Tupperdose oder ein verschließbares Glas kann die Qualität des Feuchtfutters länger gewährleisten. In jedem Fall muss das Futter im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von zwei Tagen verbraucht werden. Andernfalls bitte umgehend entsorgen, der Gesundheit des Vierbeiners zuliebe.

Wichtig zu erwähnen ist noch, dass Nassfutter niemals direkt aus dem Kühlschrank verfüttert werden darf. Das Futter muss immer Raumtemperatur haben. Gerade an warmen Sommertagen kann zu kaltes Futter zu Kreislaufversagen, Durchfall und Erbrechen führen.

Ein schnelles heranführen von Nassfutter an die Raumtemperatur mittels heißen Wassers ist ebenso wenig empfehlenswert. Durch die hohen Temperaturen leiden die Vitamine und eine vollwertige Ernährung kann nicht mehr gewährleistet werden. Auf den meisten Konserven befindet sich eine Lagerungsempfehlung.

Wenn man diese befolgt, kann man sicher gehen, die Qualität des Futters zu erhalten und damit auch die Gesundheit des Vierbeiners.