Hanföl für Hunde – Richtige Dosierung – Anleitung – Empfehlung

Hanföl für Hunde – Richtige Dosierung – Anleitung – Empfehlung
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Hanföl für Hunde ist ein äußerst gesundes und natürliches Pflanzenöl, das aus den kleinen Samen des Hanfes gewonnen wird. Rausch auslösend wirkt es allerdings nicht, da dass THC des Hanfes, wenn überhaupt, nur in den grünen Bestandteilen der Pflanze vorhanden ist.

Mit seinen unzähligen Vitalstoffen ist es für unsere Hunde besonders gut geeignet, da es uneingeschränkt angewendet werden kann. Es profitieren nicht nur junge und ausgewachsene Hunde von dem herrlichen Öl, es verhilft auch älteren Hunden zu gesteigerter Vitalität.

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Inhaltsstoffe von Hanföl für Hunde

Hanföl lässt sich auf wunderbar einfache Weise in die gesunde und ausgewogene Ernährung des Hundes integrieren.
Die vielen wichtigen Inhaltsstoffe tragen zur Gesundheit des Vierbeiners bei und können das Wohlbefinden des Hundes mitunter stark verbessern.

– Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren im Verhälnis 1:3
Omega Fettsäuren senken den Blutdruck, senken den Blutfettwert, vermindern die Neigung zu Thrombose, wirken antientzündlich und anti- arteriosklerotisch – sie wirken Herz-Kreislauf Erkrankungen vor. Deswegen ist auch Lachsöl für Hunde sehr wertvoll.

– Vitamin E
Vitamin E hält das Bindegewebe des Hundes elastisch. Es sorgt für ein gestärktes Immunsystem, hält den Blutkreislauf intakt und hilft vor allem dabei, Herzerkrankungen zu verhindern. Vitamin E ist fettlöslich und kann ausschließlich in Kombination mit Fetten vom Organismus des Hundes aufgenommen und verwertet werden.

– Kalium
Kalium ist ein Elektrolyt, welches die Herzfunktion und die Kontraktion der Muskeln kontrolliert. Es wirkt außerdem regulierend auf den Säure-Basen Haushalt des Hundes und dessen Blutdruck.

– Magnesium
Magnesium ist vor allem wichtig dafür, dass Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate in Energie umgewandelt werden. Außerdem hilft es bei der Verwertung von Kalium und Natrium und ist maßgeblich an der DNA Synthese beteiligt, die nicht nur das Knochenwachstum beeinflusst sondern ebenso wichtig für das Nervensystem und den Stressabbau ist.

– Calcium
Calcium beschäftigt uns als Besitzer eines Hundes wohl stets am meisten. Calcium ist jener Mineralstoff, der im Organismus des Hundes am häufigsten anzutreffen ist. Seine Funktion besteht unter anderem darin, Knochen und Zähne zu bilden, Blut gerinnen zu lassen und das Herz-Kreislaufsystem aufrecht zu erhalten. Calcium ist außerdem an unzählichen hormonellen und enzymatischen Prozessen beteiligt.

– Eisen
Eisen ist vor allem für die Bildung des roten Blutfarbstoffes verantwortlich. Dadurch wird die Versorgung der Zellen und der Lunge mit Sauerstoff gewährleistet. Durch die unterschiedlichen Oxidationsprozesse des Eisens wird der Entstehung von freien Radikalen entgegengewirkt.

– Zink
Der Organismus des Hundes kann Zink nicht selbst bilden, daher sollte es in ausreichender Menge im Futter enthalten sein. Vor allem größere Hunde leiden häufig unter einem Zinkmangel, was sich vor allem durch Juckreiz und Hautprobleme bemerkbar macht. Zink ist aber ebenso wichtig für das Immun- und das zentrale Nervensystem des Hundes.

– Vitamin B1 und Vitamin B2
Thiamin (Vitamin B1) und Riboflavin (Vitamin B2) zählen zu den wichtigsten B- Vitaminen für den Hund. Währen Thiamin vor allem eine große Rolle beim Kohlenhydratstoffwechsel (Verdauung), der Funktion des Nervensystems, des Herzens und der Muskeln spielt, ist Riboflavin2 mit verantwortlich für den Fett- und Proteinstoffwechsel. Gesund für die Haut, das Fell, die Krallen sowie das Sehvermögen, ist Riboflavin für das natürliche Wachstum und die Fortpflanzung ausschlaggebend.

Die Vorteile von Hanföl gegenüber anderen Pflanzenölen

Hanföl ist ein richtiges Unikat unter den Pflanzenölen. Grund dafür ist seine Zusammensetzung.
Vor allem die so wichtigen Omega Fettsäuren sind im Hanföl nicht nur in großer Menge, sondern zudem auch noch im korrekten Verhältnis zueinander enthalten.

Leinöl gilt zwar als das Öl, das den höchsten Gehalt an Omega-3 Fettsäuren besitzt, dennoch hat es nicht das „goldene Verhältnis“ von Omega-3 zu Omega-6 Fettsäuren. Das Verhältnis bei Leinöl beträgt beispielweise 1:0,2. Das heißt, dass der Anteil an Omega-3 Fettsäuren deutlich höher ist als der Anteil an Omega-6 Fettsäuren.

Langfristig kann das zu einem Mangel an Omega-6 Fettsäuren führen, was sich durch Wachstumsprobleme, Hautprobleme und häufig wiederkehrende Infekte bemerkbar macht.
Da Hanföl ein ausgewogenes Verhältnis der beiden Omega Fettsäuren aufweist, ist hier kaum mit einem Mangel zu rechnen.

Innere Anwendung von Hanföl für Hunde

Eingesetzt als Nahrungsergänzungsmittel hilft das Hanföl unserern Vierbeinern in vielerlei Hinsicht.

Hanföl für kranke Hunde

Hanföl für Hunde stimuliert das Immunsystem unserer Vierbeiner. Durch die einzigartige Zusammensetzung seiner Fettsäuremuster sowie der enthaltenen Linolensäure stabilisiert das Hanföl nicht nur den natürlichen Stoffwechsel des Hundes sondern wirkt außerdem antibakteriell und antientzündlich.

Die geruchsneutralisierende Wirkung des Chlorophylls wirkt außerdem blutbildend und reinigend. Bestehender unangenehmer Mund- oder Körpergeruch werden durch das Hanföl ebenfalls schnell bekämpft.

Hanföl für ältere Hunde

Besonders empfehlenswert ist das Hanföl für ältere Hunde. Diese haben meist Probleme mit Nahrungsergänzungsmitteln und leiden mitunter stark an Alterserscheinungen wie beispielsweise Arthrose oder allgemeiner Kraftlosigkeit.

Hanföl kann dabei helfen, dem Hund einen Teil seiner Kraft und seiner vorherigen Kondition zurückzubringen. Vorbeugend angewendet, können Alterserscheinung abgeschwächt und teils vermieden werden.

Hanföl für seidiges Fell

Das Fell des Hundes profitiert mitunter am stärksten vom Hanföl für Hunde. Es wird weicher, gesünder, seidiger und sogar dichter wenn das Hanföl wöchentlich angewendet wird. Positive Resultate sollten sich bereits nach kürzester Zeit bemerkbar machen.

Äußere Anwendung von Hanföl für Hunde

Auch äußerlich kann Hanföl angewandt werden. Bei Hautproblemen wie Ekzemen, Juckreiz der Haut oder allgemeinen Irritationen können täglich einige Tropfen vom Hanföl für Hunde auf die betroffenen Stellen gegeben werden. Schon nach kurzer Zeit sollte eine Verbesserung der Beschwerden sichtbar werden und der quälende Juckreiz nimmt ab.

Wer seinem Vierbeiner außerdem etwas Gutes tun möchte , der kann es ja mal mit einer entspannenden Massage probieren.

Vor allem ältere Hunde oder Hunde mit Muskelverspannungen und Gelenkschmerzen profitieren von einer Massage mit Hanföl. Dafür werden einfach einige Tropfen des vom Hanföl für Hunde zwischen den Handflächen verrieben, durch die entstandene Wärme wird das Hanföl noch etwas flüssiger und zieht so besonders schnell in die Haut und das Fell des Hundes ein.

Die richtige Dosierung von Hanföl für Hunde

Hanföl Hund DosierungIn der Regel nehmen Hunde das Hanföl sehr gut an. Unter das Futter des Vierbeiners gemischt, merken sie die Aufnahme meist nicht einmal. Zu Beginn der Gabe von Hanföl sollte man die Dosis etwas verringern, damit sich der Organismus des Hundes langsam daran gewöhnen kann.

Hanföl für Hunde sollte nur ein einziges Mal pro Woche in der Dosierung verabreicht werden, die dem Gewicht des Hundes angepasst ist. Wer ausgewiesenes Hanföl für Hunde kauft, wird auch der Flasche oder der Verpackung genaue Angaben zur Dosierung finden.

Für alle anderen Hanföle ohne klare Deklaration gilt folgende Dosierung:

  • 2,5 ml bis 5 ml Hanföl für kleine Hunde
  • 5 ml bis 10 ml Hanföl für mittlere Hunde
  • 10 ml bis 15 ml Hanföl für große Hunde

Sollte kein Messbecher vorhanden sein, kann man als Maß auch einen einfachen Teelöffel nutzen. Wobei ein voll gefüllter Teelöffel der Menge von 5 Millilitern entspricht.

Nebenwirkungen von Hanföl für Hunde

Nebenwirkungen sind beim Hanföl keine zu erwarten. Dennoch ist es, wie bei jeder anderen Nahrungsergänzung auch, möglich, dass sich der Stuhlgang des Hundes verändert. Reagiert der Hund beispielsweise mit Durchfall, so ist das kaum besorgniserregend.

In diesem Fall sollte die Dosierung vom Hanföl etwas verringert werden, bis sich die Verdauung wieder normalisiert hat.

Lagerung und Haltbarkeit

Wer von Anfang an ein hochwertiges Hanföl für Hunde kauft, der wird kaum Probleme bezüglich der Haltbarkeit bekommen. Hanföl wird, um die korrekte Lagerung zu gewährleisten, meist bereits in verdunkelten Glasflaschen abgefüllt. Das sorgt dafür, dass das kostbare Öl vor Wärme und direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist.

Dennoch sollte das Hanföl ungeöffnet versteckt vor der Sonne im Küchenschrank aufbewahrt werden, da dadurch nicht nur seine schöne sanfte Farbe sondern auch die Qualität langfristig erhalten bleibt.

Ist das Hanföl für Hunde einmal geöffnet, sollte es besser an einem kühlen Ort aufbewahrt werden. Das kann ein trockenes Plätzchen im Keller sein, der Kühlschrank ist aber ebenso gut dazu geeignet. Auch wenn sich das Hanföl trotz Kühlung etwa weitere 9 Monate hält, sollte es so zügig wie möglich verbraucht werden, da die Frische des Hanföles der Qualität zuträglich ist.

Worauf es beim Kauf zu achten gilt

Wie bei allen Ölen gibt es auch beim Hanföl für Hunde hochwertige und minderwertige Produkte, um beim Kauf auf Nummer sicher zu gehen, sollte man auf ein paar Dinge achten.

Das Hauptaugenmerk sollte vor allem auf der Farbe des Hanföles liegen. Eine ausgeprägte tiefgrüne Färbung des Öles, welches mit einem samtig goldenen Schimmer behaftet ist, ist schon fast ein Garant für eine ausgezeichnete Qualität des Hanföles für Hunde.

Die satte grüne Farbe kommt dabei durch den Farbstoff Chlorophyll zustande. Chlorophyll ist das sogenannte vitale Blattgrün, dass dem Organismus des Hundes dabei hilft, einen bestehenden Magnesium- und Eisenmangel zu bekämpfen. Außerdem hilft es dem Körper, sich vor den freien Radikalen zu schützen.

Der goldene Schimmer kommt hingegen durch die enthaltenen Carotinoiden – allen voran dem wichtigen Beta-Carotin, der Vorstufe des lebenswichtigen Vitamin A.

Auch sollte es sich beim ausgewählten Hanföl für Hunde um kaltgepresstes Öl in Bio Qualität handeln. Kalt gepresst ganz einfach deswegen, weil nur durch das schonende hitzefreie Gewinnungsverfahren sichergestellt wird, dass kaum eines der kostbaren Inhaltsstoffe verloren geht. Bei warm gepresstem Hanföl leidet die Qualität hingegen stark, daher ist dieses Hanföl kaum zu empfehlen.

Hanföl gibt es nicht nur in seiner Reinform zu kaufen, sondern mittlerweile gibt es auch Mischöle, die lediglich einen geringen Anteil an Hanföl besitzen. Häufig ist in diesen Ölen leider auch eine Menge chemischer Zusatzstoffe enthalten, wodurch es ebenfalls nicht empfehlenswert ist, ein solches Öl zu kaufen.

Wenn man diese Tipps beherzigt und zusätzlich auf die Deklaration des Hanföles achtet, kann kaum noch etwas schief gehen.

Fazit

Hanf ist eine faszinierende Pflanze. Das aus den Samen der Pflanze gewonnene Hanföl ist aufgrund seiner Vielseitigkeit eine Bereicherung für jeden Haushalt mit Hund. Einfach dosiert, arm an Nebenwirkungen und reich an Vitalstoffen, Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen kann es dem Hund bei gesundheitlichen Problemen äußerer und innerer Herkunft helfen.

Viele Hunde mögen außerdem den leicht nussigen Geschmack vom Hanföl für Hunde.

Weiterführende Informationen

1 THC: https://de.wikipedia.org/wiki/Tetrahydrocannabinol

2 Riboflavin: https://de.wikipedia.org/wiki/Riboflavin

Dennis
 

Hundeliebhaber seit über 30 Jahren. Ernährungsberater für Hunde

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