Das Immunsystem vom Hund mit der richtigen Ernährung stärken

Bist Du Halter eines Vierbeiners, willst Du seine Gesundheit natürlich möglichst lange erhalten. Dies erreichst Du durch die aktive Stärkung der Abwehrkräfte Deines Hundes. Doch um das Immunsystem Hund solltest Du nicht erst dann kümmern, wenn Deine Fellnase bereits schwächelt und krank wirkt. Sorge schon in frühen Lebensjahren dafür, dass Dein bester Freund eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten aufweist. In diesem Beitrag erfährst Du, wie Du das Immunsystem Deines Vierbeiners auf natürliche Weise und ohne Medikamente förderst.

So stärkst Du das Immunsystem vom Hund

Um die Abwehrkräfte Deines Vierbeiners zu fördern, musst Du nicht unbedingt zu chemischen Substanzen greifen. Oft kannst Du das Immunsystem vom Hund mit der richtigen Ernährung stärken. Doch auch ein gesunder Lebenswandel fördert die Gesundheit Deines Vierbeiners. Beherzigst Du folgende Tipps, wirst Du die Abwehrkräfte Deines besten Freunds nachhaltig kräftigen:

Ausreichend Schlaf

Genauso wie der Mensch, braucht der Hund fixe Schlaf- und Ruhezeiten. Nur dann ist der Körper dazu imstande, sich von den Strapazen des Tages zu erholen. Täglich braucht Dein Vierbeiner zwischen 17 und 21 Stunden Ruhe. Nur so kann er die aufgenommene Nahrung verdauen, Erlebnisse verarbeiten und neues Wissen speichern. Lange Ruhephasen sind daher vor allem für Welpen wichtig. Der Schlaf kann durch aufwühlende Erlebnisse, Bauchkrämpfe oder das Fressen von Gras gestört werden. Behalte daher stets die Nahrungsaufnahme Deines Tiers im Blick. Auch hyperaktive Fellnasen, die obendrein anhänglich und verspielt sind, kriegen oft zu wenig Ruhe. In solchen Fällen ist eine Verhaltensänderung anzustreben. Nur so kann sich das angeschlagene Immunsystem regenerieren.

Führe Rituale ein

Es ist daher sehr wichtig, dass Du im Alltag Rituale einführst. Dazu gehören auch fixe Zeiten, in denen Dein Vierbeiner sein Bett aufsucht. Damit stellst Du sicher, dass sich Dein bester Freund ausreichend Ruhe gönnt. Auch nach einer großen Veränderung wie einem Umzug solltest Du zur Stärkung vom Immunsystem vom Hund so schnell wie möglich, alltägliche Rituale einführen. So findet sich Deine Fellnase in nur kurzer Zeit mit der neuen Situation ab.

Immunsystem vom Hund stärken
Ausreichend Schlaf ist unglaublich wichtig für ein gesundes Immunsystem
Bildnachweis: depositphotos.com Beagle Dog Sleeping @ ArenaCreative.

Bewegung ist wichtig

Während negativer Stress, der den Schlaf und die Ruhephasen Deines Hundes stört, zu vermeiden ist, kann Bewegung durchaus förderlich für das Immunsystem vom Hund sein. Dabei sollte sich Dein Vierbeiner idealerweise an der frischen Luft aufhalten. Falls es möglich ist, kannst Du ihn dazu animieren, mit seinen Artgenossen zu spielen. Die meisten Fellnasen werden dadurch zu mehr Bewegung angespornt und erleben positiven Stress. Dies gilt auch dann, wenn Du Deinen besten Freund verschiedenen Witterungsbedingungen aussetzt. Schon in jungen Jahren solltest Du den Vierbeiner mit unterschiedlichen Situationen und Jahreszeiten vertraut machen. So gewöhnt sich sein Körper an die unterschiedlichen Arten der Belastung. Langfristig stärkt dies die Abwehrkräfte.

Eine gute Abwehr durch die richtige Ernährung

Auch die Ernährung hat Einfluss auf das Wohlbefinden Deines Vierbeiners. Immerhin gilt es, das Immunsystem ausreichend mit Vitaminen und Mineralien zu versorgen. Denn viele Zellen, die für die Abwehr zuständig sind, müssen regelmäßig nachproduziert werden. Die dafür benötigten Substanzen nimmt der Hund über die Nahrung auf. Deine Aufgabe besteht darin, ihm ein gesundes Essen, das die hochwertigen Inhaltsstoffe enthält, zur Verfügung zu stellen. Darin sollten die Vitamine A, D, E, wasserlösliche B-Vitamine sowie die Spurenelemente Selen, Mangan und Zink enthalten sein. Gesund sind für Deine Fellnase neben Obst und Gemüse auch Innereien wie Leber.

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Vorsicht vor Überdosierungen

Allerdings darfst Du es mit der gesunden Ernährung nicht übertreiben. Denn auch Vitamine und Spurenelemente kannst Du überdosieren. So verabreichen viele Besitzer ihren Hunden gerne Hagebuttenschalen. Sie sind immerhin reich an Vitamin C. Allerdings ist der Organismus der Fellnase dazu imstande, dieses Vitamin selbst herzustellen. Des Weiteren ist in diesem Obst viel Kupfer enthalten. Bist Du beim Füttern unvorsichtig, lagert sich im Körper Deines Haustiers zu viel von jener Substanz an – dies führt im schlimmsten Fall Epilepsie, Hyperaktivität und Leberschäden.

Zink ist essenziell

Für das Wohlbefinden Deines Vierbeiners ist Zink unverzichtbar. Vor allem die Abwehrzellen des Hundes brauchen jenen Inhaltsstoff. Das Spurenelement verbessert zudem die Schleimhautstruktur und verfügt über eine antivirale Wirkung. Das Eindringen von Viren und Bakterien wird auf diese Weise erschwert. Außerdem beschleunigt es die Wundheilung. Nimmt Dein bester Freund regelmäßig Zink zu sich, verbessert sich außerdem seine Hirnleistung, wobei sich die Psyche stabilisiert. Vorsicht ist bei der Aufnahme von Kupfer geboten. Denn dabei kommt es zu einer vermehrten Zinkausscheidung, was schnell in einer Mangelerscheinung resultiert.

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Stress ist zu vermeiden

Auf Stress reagiert das Immunsystem Deines Vierbeiners empfindlich. Dabei ist es ganz gleich, ob er akut oder von Dauer ist. Hierbei muss es sich nicht unbedingt um ein gravierendes Ereignis oder eine große Belastung handeln. Auch der Wechsel der Jahreszeiten, ein Umzug, verminderte Ruhezeiten, eine läufige Hündin oder eine Futterumstellung können dazu führen, dass Dein Liebling nicht mehr zur Ruhe kommt. In solchen Fällen aktiviert der Körper des Vierbeiners die Stresshormone, wobei auch die Inneren Organe mit erhöhter Alarmbereitschaft reagieren.

Es beschleunigt sich der Herzschlag, der Blutdruck steigt und es erhöht sich der Zellstoffwechsel sowie die Durchblutung von Muskulatur und Gehirn. Hält dieser Zustand für längere Zeit an, wird das Immunsystem stark geschwächt. Das Tier wird damit Anfällig für Erkrankungen und Infekte. Doch mit der richtigen Ernährung hast Du die Möglichkeit, den Stress einzudämmen. Gleichzeitig stärkst Du damit das Immunsystem vom Hund.

Die wichtige Rolle des Darms für das Immunsystem vom Hund

Im Darm beginnt die Abwehr. Ist dieses Organ geschwächt, verliert auch das Immunsystem seine Stärke. Auch das umgekehrte Szenario ist wahrscheinlich. Bei einer geschwächten Abwehr, sind oft Verdauungsbeschwerden die Folge. Dies ist wenig verwunderlich. Denn immerhin befinden sich im Darm über 70 Prozent der Immunzellen des Körpers. Auch bildet er 90 Prozent der Antikörper. Die sogenannten Darmmikrobiotika produzieren aber auch kurzkettige Fettsäuren und wichtige Vitamine. Sie erhöhen die Nährstoffverwertung und unterstützen den Körper Deiner Fellnase beim Abbau von Schadstoffen. Außerdem lagert das Organ an die 90 Prozent des Botenstoffs Serotonin. Unstimmigkeiten im Magen-Darm-Trakt haben mitunter Stimmungsschwankungen zu Folge.

Daher solltest Du bei der Auswahl des Futters, stets die Gesundheit des Darms im Hinterkopf behalten. Willst Du Dir die langwierige Suche nach dem passenden Produkt ersparen, solltest Du zu AniFit greifen. Zusätzlich empfehlen wir Dir AniFit PowerDarm für eine gute Darmsarnierung. Wenn Du mehr erfahren möchtest, kontaktiere uns gerne und wir beraten Dich.

 

Eine ausreichende Wasseraufnahme

Achte darauf, dass Deinem Vierbeiner stets eine Schüssel mit frischem Wasser zur Verfügung steht. Dies gilt auch bei längeren Ausflügen. Führe dafür eine Wasserflasche und eine Hundeschüssel mit. Ein Hund nimmt pro Tag im Idealfall eine Wassermenge, die rund zehn Prozent seines Körpergewichts entspricht, zu sich. Fällt die tatsächliche Menge stark unter diesen Wert, wird die Immunabwehr gedrosselt. Hellhörig solltest Du außerdem werden, wenn Dein Hund besonders viel Wasser zu sich nimmt und gleichzeitig oft uriniert. In diesem Fall kann Diabetes oder eine Nierenerkrankung vorliegen. Wende Dich bei einer auffälligen Verhaltensänderung so schnell wie möglich an einen Arzt.

Wasseraufnahme variiert

Gleichzeitig ist anzumerken, dass die getrunkene Wassermenge an manchen Tagen durchaus variieren kann. Ist es besonders heiß oder war Dein Vierbeiner sehr aktiv, wird er natürlich mehr trinken. An kühlen, gemütlichen Tagen sinkt der Wasserbedarf. Besorgniserregend sind lediglich plötzliche, gravierende Veränderungen, die sich durch äußere Faktoren nicht erklären lassen. Behältst Du Deine Fellnase aber im Blick, wird Dir nichts entgehen.

Hund trinkt
Sorge dafür, dass Dein Hund ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Bei einer ausgewogenen Nassfutternahrung benötigt Dein Hund meist weniger Wasser.
Bildnachweis: depositphotos.com Woman giving her small yellow dog water to drink @ Kerkezz

Ist das Immunsystem Deines Hundes angeschlagen?

Ein angeschlagenes Immunsystem macht sich durch die Infektanfälligkeit Deines Vierbeiners bemerkbar. Ist er träge und kränkelt des Öfteren vor sich hin, kannst Du davon ausgehen, dass seine Abwehrkräfte nachgelassen haben. Vor allem in der kalten Jahreszeit und bei Regen erkälten sich schwache und ältere Hunde oft. Auch kleinere Infekte wie Ausschläge oder Durchfall können den Organismus des Tiers schwächen. Denn jede Erkrankung stellt eine Belastung für den Körper dar. Eine Allergie ist auch immer ein Anzeichen dafür, dass das Immunsystem angeschlagen ist. Leidet Dein Vierbeiner an einer chronischen Erkrankung, kannst Du davon ausgehen, dass seine Abwehrkräfte einer zusätzlichen Stärkung bedürfen. Behalte Deinen Liebling stets im Auge. Nicht immer lässt sich ein geschwächtes Immunsystem auf den ersten Blick erkennen.

Auch HotSpots beim Hund können deutliche Anzeichen für ein geschwächtes Immunsystem sein.

Diese Faktoren stärken das Immunsystem vom Hund – ein Überblick:

Immunsystem vom Hund in jungen Jahren kräftigen?

Vorsorge ist bekanntlich besser als Nachsorge. Daher solltest Du die Abwehrkräfte Deines besten Freundes schon in jungen Jahren stärken. Denn im Laufe seines Lebens ist jeder Vierbeiner unterschiedlichen Stressoren ausgesetzt. Schon ein Umzug kann beispielsweise dazu führen, dass der Körpers des Hundes gestresst reagiert. Doch auch eine als vordergründig positiv empfundene Belastung schädigt das Immunsystem für kurze Zeit, zu erwähnen ist hier Hochleistungssport.

Hierbei handelt es sich um Sportarten, die Mensch und Tier hohe Konzentration abverlangt. Mitunter treten einige Hundehalter mit ihrem besten Freund auch bei Sportveranstaltungen auf. Für den Vierbeiner bedeuten die Anspannung und die auf ihn gerichtete Aufmerksamkeit Stress. Um das Risiko für Erkrankungen zu minimieren, solltest Du dabei ebenfalls Vorsorge betreiben und ihn gut auf solche Situationen vorbereiten. Auch durch eine ausgewogene Ernährung ist Dein Hund gut gewappnet.

Darum ist es wichtig, das Immunsystem vom Hund zu stärken

Ist das Immunsystem Deines Lieblings angeschlagen, sind auch seine Abwehrkräfte schwach. Damit ist er anfälliger für Krankheiten. Außerdem kann sich aus einer kleinen Infektion schnell eine ernsthafte Erkrankung entwickeln. Dies kann insbesondere bei sehr jungen, aber auch bei älteren Tieren ernsthafte Folgen haben. Denn gehen mehrere Infekte ineinander über, entwickelt sich schnell ein gefährlicher Teufelskreis. Willst Du dieses Szenario vermeiden, musst Du Vorsorge betreiben. Halte rechtzeitig nach Präparaten und Nahrungsmitteln zur Stärkung des Immunsystems Ausschau.

Finde die richtigen Präparate für Deinen Vierbeiner

Nicht immer ist es leicht, das passende Futter für Deinen Liebling zu finden. Immerhin steht Dir mittlerweile eine Vielzahl an Präparaten zur Auswahl. Dabei verlierst Du mitunter leicht den Überblick. Willst Du Dir eine mühsame Suche ersparen, dann wende Dich an einen Futterberater. Er kann Dir nicht nur geeignete Präparate vorschlagen, sondern Dich auch in Bezug auf die richtige Ernährung des Tiers beraten. Dabei ist es besonders wichtig, dass Du der Fachkraft Deinen Vierbeiner vorstellst. Denn jeder Hund hat andere Bedürfnisse, weshalb auch die Ernährung entsprechend anzupassen ist. Vorsicht ist auch bei vermeintlich „natürlichen“ und pflanzlichen Nahrungsergänzungsmittel geboten.

Denn wie am Beispiel der Hagebuttenschalen zu erkennen ist, können auch sie einen massiven Einfluss auf den Stoffwechsel und das Immunsystem vom Hund haben. Auch Heilpilze solltest Du Deinem Vierbeiner nicht ohne eine vorangegangene Diagnose verabreichen. Sollte sich Deine Fellnase nach dem Verabreichen einer neuen Diät häufig übergeben, setze sie sofort ab und suche einen Tierarzt auf. Mitunter liegt beim Hund eine Allergie vor.

Wann ist ein Arzt zu Rate zu ziehen?

Wirkt Dein Hund abgeschlagen und schnappt Krankheiten leicht auf, solltest Du Dich bezüglich einer Abklärung an einen Tierarzt wenden. Zwar ist die Ursache dafür oft harmlos, allerdings muss eine ernste Erkrankung trotzdem ausgeschlossen werden. Vorsicht solltest Du diesbezüglich insbesondere bei Welpen und älteren Semestern walten lassen. Das Immunsystem ist bei jenen Tieren oft noch nicht oder nicht mehr voll funktionsfähig.

Ein leichter Infekt hat daher schnell schlimme Folgen. Doch selbst dann, wenn Dein Liebling vital erscheint, solltest Du regelmäßig beim Tierarzt vorstellig werden. Er kann sämtliche Vitalfunktionen überprüfen und die Gesundheit der Fellnase genau unter die Lupe nehmen. Es gibt nämlich Krankheiten oder Mangelerscheinungen, die oftmals erst im fortgeschrittenen Stadium in Erscheinung treten.

Chronische Niereninsuffizienz

Zu erwähnen ist hier unter anderem die chronische Niereninsuffizienz. Sie tritt vor allem bei Senioren auf und macht sich erst bemerkbar, wenn nur noch 30 Prozent der ursprünglichen Nierenfunktion vorhanden sind. Regelmäßige Untersuchungen beim Tierarzt können Deinem Liebling damit das Leben retten. Häufig wird vom Tierarzt eine Phosphatarme Ernährung empfohlen, die erreicht man unter anderem mit einem Phosphatbinder und einem Nierendiätfutter.

Fazit: Immunsystem vom Hund

Das Immunsystem Deines Hundes spielt eine zentrale Rolle. Gute Abwehrkräfte sorgen immerhin dafür, dass Deinem Vierbeiner ein langes Leben beschert ist. Außerdem ist er weniger anfällig für Krankheiten, wodurch Du Dir den Gang zum Tierarzt ersparst. Dabei ist es nicht schwer, das Immunsystem vom Hund zu stärken. Oft reicht schon eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten aus.

Wichtig ist außerdem, dass Du Deiner Fellnase eine ausgewogene Mischung aus Ruhe und Stress gönnst. So regst Du das Immunsystem des Tiers an, ohne es zu überlasten. Jungen Hundehaltern fällt dies oftmals schwer. Solltest Du in Bezug auf den richtigen Lebenswandel und die Ernährung Fragen haben, setze Dich mit einem Tierarzt oder Hundetrainer in Verbindung. Ein Experte kann Dir nicht nur Tipps in Bezug auf das Immunsystem vom Hund geben, sondern Dich auch bei der Auswahl gesunder Nahrungsmittel unterstützen.

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