Welpenfutter – aber gesund soll es sein!

Welpenfutter – aber gesund soll es sein!
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Einen Welpen willkommen zu heißen ist eine große Entscheidung – schließlich werden Sie den kleinen Wonneproppen aller Voraussicht nach ein Leben lang begleiten.Die Ernährung in den ersten paar Monaten bildet den Grundstein für die weitere Entwicklung – hinein in ein gesundes und langes Leben. Hier kommt es auf die Wahl des richtigen Welpenfutters an.

Welpenfutter – Vom ersten Tag an gesund ernährt

In ihren ersten Lebenstagen benötigen Welpen nicht mehr als Muttermilch. Zugefüttert werden darf nur dann, wenn die Mutter nicht genug Milch produziert. Für solche Fälle gibt es spezielle laktosearme Welpenmilch.

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  • Royal Canin Babydog entspricht weitestgehend der natürlichen Hundemilch. Ihre Mikrogranulat-Struktur erlaubt eine sofortige Löslichkeit innerhalb von 5 Sekunden und sorgt so für eine Zubereitung ohne Flockenbildung.
  • Hochangepasste Ersatzmilch von Royal Canin für die Ernährung mutterloser Welpen oder zur Beifütterung bei großen Würfen (1. Woche bis 4. Woche).
  • Der enthaltene Antioxidantienkomplex (Vitamin E und C, Lutein, Taurin) und Mannan-Oligosaccharide unterstützt das noch nicht voll entwickelte Immunsystem der Welpen.
  • Der geringe Laktosegehalt sorgt für eine hervorragende Verträglichkeit.

Damit diese Umstellung problemlos klappt, sollte hochwertiges Futter für den Welpen genutzt werden. Da der kleine Organismus noch ganz andere Bedürfnisse als ein ausgewachsener Hund hat. Ein besonderes Augenmerk muss auf die Futterzusammensetzung gelegt werden, denn Fütterungsfehler können unter Umständen gravierende Folgen wie Knorpelschäden oder Knochenfehlstellungen nach sich ziehen.

Sobald der Welpe vier Wochen alt ist, wird er neugieriger und möchte langsam auch mal festere Nahrung probieren. Zwischen der sechsten und achten Lebenswoche stellt das Muttertier das Säugen ein und der Welpe bekommt ausschließlich nur noch feste Nahrung.

Welpen entwickeln sich bis zu ihrem sechsten Lebensmonat in unglaublich rasantem Tempo, wobei zwischen dem zweiten und vierten Lebensmonat der größte Wachstumssprung stattfindet. In dieser Zeit ist eine optimale Versorgung durch Kalzium und Protein unerlässlich, da sich das Skelett, Muskeln, Sehnen und Bänder erst noch festigen müssen.

Das heißt allerdings nicht, dass der Junghund so viele Proteine und Kalzium wie nur möglich bekommen sollte. Bedarfsorientiert und hochwertig in der Qualität sollte es sein.

Hundewelpen brauchen spezielles Welpenfutter

Große Rassen benötigen weniger Protein in ihren Wachstumsphasen

Eine Überversorgung mit Protein birgt eine nicht zu unterschätzende Gefahrenquelle für Welpen größerer Rassen wie Bernhardiner oder Neufundländer.

Fehlentwicklungen des Skeletts entstehen häufig dadurch, dass der Bewegungsapparat zu schnell wächst, die Knochen aber noch zu instabil sind, um diesen tragen zu können. Idealerweise sollten Welpen großer Rassen mindestens ein Jahr mit speziellem Welpenfutter gefüttert werden.

Sehr große Rassen, wie beispielsweise Doggen, können durchaus auch bis zu zwei Jahre von Welpenfutter ernährt werden. Es gibt im Handel spezielles Trockenfutter für Welpen größerer Hunderassen, die weniger Protein enthalten.

Kleinere Rassen benötigen höchstens ein Jahr Welpenfutter und können dann auf Erwachsenenfutter umgestellt werden.

Den Welpen langsam ans Futter gewöhnen

Um den Welpen an festere Nahrung zu gewöhnen, reicht es, ihm zu Beginn einen Mix aus einem Teil Wasser und einem Teil Feuchtfutter anzubieten.

Sobald das Milchgebiss vorhanden ist, kann auch gemahlenes Trockenfutter, was zuvor in der dreifachen Menge lauwarmen Wasser eingewicht worden ist, als Futter dienen. Da Welpen in der Anfangszeit oft unter Verdauungsproblemen leiden, ist ein hochwertiges Futter besonders wichtig.

Einen optimalen Start in ein gesundes Leben bietet die Welpennahrung von Reico – MaxiDog Junior. Auf der Basis von Geflügel- und Entenfleisch ist es gerade für heranwachsende Hunde gut verträglich.

Gemahlene Muschelschalen sowie die wichtigen Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren sorgen für ein geschmeidiges Fell und schützen die noch instabilen Gelenke und Knochen. Mit seinem niedrigen Rohproteingehalt von 24,5 Prozent ist es auch für Welpen größerer Rassen bestens geeignet.

Den Welpen Barfen

Bereits ab der fünften Lebenswoche, sobald der Welpe das erste mal an den Napf der Mutter möchte, kann auch mit dem Barfen begonnen werden. Allerdings ist es am Anfang ein fein pürierter Brei ohne Fleisch, den man den kleinen Fellnasen anbieten sollte.

Wenn das Milchgebiss zum Vorschein kommt, kann man langsam auf größere Fleischstücke umschwenken – die spitzen Zähne wollen schließlich genutzt werden.

Welpen benötigen eine größere Futtermenge als erwachsene Hunde, die gebarft werden. Etwa vier bis acht Prozent des eigenen Körpergewichtes benötigt ein Junghund an Frischfleisch pro Tag. Während es wichtig ist, dem jungen Welpen noch kleinere Mengen, verteilt auf vier bis fünf Mahlzeiten pro Tag zu geben.

Wird mit der Zeit auf drei bis vier Portionen pro Tag vermindert, bis der Hund schließlich ausgewachsen ist und nur noch zwei Mahlzeiten erhält.

Nass- und Trockenfutter

Während es für ausgewachsene Hunde Unmengen an verschiedenen Futtersorten gibt, ist die Auswahl an Welpenfutter relativ begrenzt. Gerade hochwertiges Futter ist in dieser Sparte nicht leicht zu finden.

Wer auf Bio Qualität setzt und möglichst getreidefreies Hundefutter für seinen Welpen sucht, der wird im Bereich des Nassfutters mit den verschiedenen Sorten Wolfsblut Welpenfutter konfrontiert. Für allergiegeplagte Hunde, dank seiner natürlichen Zutaten, auf jeden Fall einen Blick wert.

Wer Trockenfutter nutzen möchte, kann das natürlich auch schon im Welpenalter tun. Um die Kroketten anfangs leichter beißen zu können, kann man das Welpenfutter einweichen. Geschmack und Inhaltsstoffen ist das nicht abdienlich.

Sobald ein Welpenfutter als Alleinfuttermittel deklariert wird, sollten zusätzlich keine Ergänzungsfuttermittel verfüttert werden. Da Welpenfutter genau auf die Bedürfnisse dieser Lebensphase angepasst ist, enthält es alle nötigen Vitamine und Mineralstoffe, die ein Welpe braucht, um zu einem aktiven und gesunden Hund heranzuwachsen.

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